Verena Heidenreich

Über mich

Methoden und theoretische Hintergründe meiner Arbeit

In meiner Arbeit kombiniere ich Methoden der systemischen und traumapädagogischen Forschung mit meinem Wissen aus der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie und ergänze diese durch hypno- und schematherapeutisches Arbeiten. Meine Beratung, Therapie und Lehre ist geprägt durch den Einsatz von Metaphern und Bildern und zeichnet sich durch die starke praktische und sehr direkte Einsatzmöglichkeit aus. Je nach Situation bediene ich mich aus dem Repertoire unterschiedlicher Therapierichtungen und arbeite bei bestimmten psychisch-psychiatrischen Notlagen mit DBT Methoden.

Zudem sind Erfahrungen aus der Theaterpädagogik und aus dem Psychodrama oft Bestandteil meiner Trainings und Seminare, sowie in den Outdoorangeboten Methoden aus der Erlebnispädagogik.

Motivation

… ich wünsche mir eine Welt, in der wir uns mit Verständnis, Offenheit und friedlicher Neugier begegnen. Eine Welt, in der wir lernen gewisse Unterschiede (kultureller, ethnischer, sprachlicher, sozialer, charakterlicher, neuronaler und spiritueller Form) als Reichtum und Notwendigkeit zu erfahren; in der wir um die Bedürfnisse und Besonderheiten dieser Diversität Bescheid wissen und so die notwendigen Kompromisse und Begegnungen lernen zu finden.

…ich wünsche mir eine Welt, in der wir die Natur schützen, von und in ihr lernen und uns unserer Verbindung, Abhängigkeit und Aufgabe bewusst werden.

…ich wünsche mir eine Welt, in der wir die digitalen Selbstanteile und Vorteile nutzen und sie in ein gesundes Gleichgewicht bringen mit den analogen Grundlagen unserer (zwischen-) menschlichen Existenz.

…und nicht zuletzt wünsche ich mir eine Welt, in der wir belastende Lebensereignisse und traumatische Erfahrungen, sowie kollektive Traumata und ihre Persönlichkeitsprägungen nicht als Schwäche sehen, sondern die psychotherapeutische Reflexion nutzen, um folgende Generationen zu schützen und die Zukunft unseres Planeten zu fördern und voranzubringen.

Qualifikationen

Nach einer Kindheit und Jugendzeit zwischen Bodensee und Alpen, diversen Auslandsaufenthalten in Colorado, Senlis – Frankreich, Ile de la Reunion, Kenya, Chile und Argentinien, sowie Studienaufenthalten in den Niederlanden, Zürich und London, lebte ich 10 Jahre in Berlin, bevor ich 2014 mit meiner Familie nach Freiburg im Breisgau zog.

Beruflicher Werdegang

  • Psychotraumatherapie (DPA) mit EMDR
  • Aus- und Fortbildungen in der Beratung und Therapie von Hochbegabten, Zertifizierung im Lehrercoaching (DPA), naturbasierte Achtsamkeit und Therapie in Bewegung; klimasensible Psychotherapie und Beratung; Klimapsychologie
  • Approbation als Psychotherapeutin für Kinder & Jugendliche in tiefenpsychologischer Fachrichtung, Berlin (Berliner Akademie für Psychotherapie)
  • Trainerin & Coach für interkulturelles Lernen und Konfliktmediation (ATCC)
  • Studium der interkulturellen Psychologie, Brunel University, London (MSc)
  • Zusatzfächer Organisationspsychologie & medizinische Anthropologie (Brunel, London)
  • Studium der Musiktherapie und Sozialpädagogik, Nijmegen, Niederlande
    (BA, Diplom)

Entwicklung und Aufbau / Arbeitserfahrungen:

  • Seit 2022 Psychotherapeutin in eigener Praxis
  • seit 2008 selbstständig als Trainerin für interkulturelle Achtsamkeit & Supervision und über 20-jährige Erfahrung im Bereich der Mentalen Gesundheitsfürsorge
  • Seit 2012 als Dozentin und Lehrbeauftragte an der Berliner Hochschule für Psychologie; Gastdozentin am Institut für Psychoanalyse & Psychotherapie Freiburg, sowie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
  • United World College, Robert Bosch College, Oberstufeninternat für Stipendiaten aus der ganzen Welt; als leitende Schulpsychologin verantwortlich für den Mental Health Bereich und Pastoral Care; Mitglied des Gründungsteams, Freiburg
  • Projekt für aufsuchende Musiktherapie mit Familien mit Fluchthintergrund, Freiburg
  • Psychologin, Musiktherapeutin und Psychotherapeutin auf der neuen Psychotherapiestation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Vivantes GmbH, Berlin
  • Aufbau der Musiktherapie in der Neonatologie, Vivantes, Berlin
  • Outreach Kids, Gründung eines Kinderstraßensozialarbeitprojektes, Berlin (Verband für sozialkulturelle Arbeit e.V.)
  • Aufbau der Musiktherapie im Sozialpädriatischen Zentrum, Vivantes, Berlin
  • EAMTS, European Association of Music Therapy Students (humanitäre  Therapieprojekte in
    Bosnien-Herzegowina, Finnland, Niederlande & St.Petersburg, Russland)

Mitgliedschaften

  • Eintrag im Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
  • Mitglied der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg
  • Mitglied der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)
  • Member of the European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS)
  • Member of the International Association for Cross Cultural Psychology (IACCP)
  • Delegierte der Freiburger Regionalgruppe von Psychologists4Future/Psychotherapists4Future auf Bundesebene

Publikationen / Media

  • „Prävention Suizid – wie kann Schule mit dem Thema umgehen?“
    Artikel von Annette Kuhn nach Interview mit u.a. V.H. , Deutsches Schulportal, 08. Mai 2023
  • Covid and Mental Health, HOW ARE WE COMING OUT OF THIS?
    Artikel im Jahresbericht des Robert Bosch Colleges, 2021
  • Mental Health & UWCs, September 2018
    Internal article on the mental health and psychodynamics of adolescents studying at UWCs
  • „Peer Support. Von Schüler zu Schüler.“
    Interview im Jahresbericht 2016/2017 über das Vertrauensschülerprogramm am Robert Bosch College.
  • „Intercultural Competence and Therapy“
    in „Short-term Music Therapy in War-Affected Areas“ by Knoll & Knoll, Books on Demand, Norderstedt, März 2009
  • „EAMTS. Die Gründung einer europäischen Studentenorganisation für Musiktherapie.“ 
    Januar 1/2008, Musiktherapeutische Umschau. Vol. 29, (1)
  • „Mobile Sozialarbeit mit Kindern. Ein präventiver Schlüssel?“
    September 2007, unveröffentlichter Artikel über den Aufbau eines Modellprojektes.
  • „Music therapy in war-effected areas”. 
    Intervention, International Journal of Mental Health, Psychosocial Work and Counselling in Areas of Armed Conflict, Vol.3 (2), Juni 2005
  • „Idylle kontra Minengefahr”
    Kriegsfolgen zu spüren. Südkurier, 18. August 2004
  • „C’est la Vie! Lebensgeschichten mit Patrick Frey. Verena H.“
    SF1, Drs,   Juni 2003, 20-minütiges Interview über mein Leben gesendet am 22. & 24.Juni 2003 im ersten Schweizer Fernsehen